Jethelme online kaufen – finde den offenen Motorradhelm, der wirklich zu Dir passt
Jethelme stehen für ein freies Fahrgefühl, ein großes Sichtfeld und einen unverwechselbaren Look. Wähle zuerst Deinen Einsatz und den gewünschten Sichtschutz. Filtere anschließend nach Größe, Marke, Farbe, Material, integrierter Sonnenblende, Verschlussart und Verfügbarkeit.
City & Roller
Alltagstaugliche Jethelme mit großem Visier, komfortabler Bedienung und Ausstattung für Stadt, Roller und Pendelstrecke.
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Retro & Chopper
Klassische Linien und kompakte Optik für Chopper, Bobber, Cruiser, Vespa, Schaltroller und Cafe Racer.
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Visier & Sonnenblende
Mehr Schutz vor Fahrtwind, Insekten und wechselndem Licht – mit Vollvisier, Innenvisier oder Sonnenblende.
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2-in-1 & Kinnteil
Flexible Modelle mit abnehmbarem Kinnteil – entscheidend sind die konkrete Typgenehmigung und freigegebene Konfiguration.
Flexible Jethelme ansehen →Vier Schritte führen Dich zum passenden Jethelm
Der beste Jethelm passt nicht nur zu Deinem Bike und Deinem Style. Prüfe zuerst Einsatz und Typgenehmigung, danach Passform und Sichtschutz. So vermeidest Du einen Helm, der gut aussieht, aber im Alltag nicht zu Dir passt.
City, Roller, Vespa, Chopper, Bobber, Cafe Racer oder entspannte Landstraße?
ECE-Prüfserie, Helmtyp J und freigegebene Visier- oder Kinnteil-Konfiguration kontrollieren.
Kopfumfang messen, Kopfform beachten und den Helm mindestens 15 Minuten probetragen.
Vollvisier, Sonnenblende, Sonnenschild oder geeignete Motorradbrille vergleichen.
Alle wichtigen Fragen vor dem Jethelm-Kauf
Öffne genau die Themen, die für Deine Entscheidung wichtig sind. Die Kaufberatung übernimmt die bisherigen Informationen zu Stil, ECE, Kopfumfang und Passform und ergänzt sie um Sichtschutz, Kinnteile, Materialien, kompakte Schalen, Brillenträger, Verschlüsse, Pflege und Austausch.
Was ist ein Jethelm und für wen eignet er sich?
Ein Jethelm ist ein offener Motorradhelm ohne fest integrierte, schützende Kinnpartie. Er umschließt je nach Bauform den Oberkopf sowie seitliche und hintere Kopfbereiche, während Gesicht und Kinn frei bleiben. Dadurch bietet er ein weites Sichtfeld, viel Luft und ein besonders direktes Fahrgefühl.
Jethelme gehören seit Jahrzehnten zur Motorradkultur. Spätestens die Chopper- und Roadmovie-Ästhetik der späten 1960er-Jahre machte den offenen Helm zum Symbol für Freiheit, Individualität und lässigen Stil. Heute wird er besonders auf Rollern, Vespas, Mopeds, Mofas, Choppern, Bobbern, Cruisern und Retro-Bikes getragen.
Die offene Bauform hat einen klaren Zielkonflikt: Sie fühlt sich frei an und erleichtert Kommunikation, bietet aber weniger Schutz vor Wind, Wetter, Insekten und Verletzungen im Gesichts- und Kinnbereich als ein geschlossener Integralhelm. Entscheide deshalb nicht allein nach Optik, sondern nach Einsatz, Schutzanspruch, Typgenehmigung und Passform.
Welcher Jethelm passt zu Roller, Chopper, Retro-Bike und City?
Der passende Jethelm richtet sich nach Geschwindigkeit, Fahrtdauer, Wetter und Motorradtyp. Ein kurzer Stadtweg auf dem Roller stellt andere Anforderungen als eine längere Tour auf einem Cruiser.
City, Roller, Vespa und Pendelstrecke
Für häufige Stadtfahrten sind ein großes klares Visier, leicht bedienbarer Verschluss, waschbares Innenfutter und eine integrierte Sonnenblende praktisch. Das Visier reduziert Fahrtwind und schützt besser vor Insekten und Regen. Entdecke ergänzend unsere Rollerhelme.
Chopper, Bobber und Cruiser
Hier stehen oft eine kompakte Silhouette, klassische Farben, Lederdetails, Sonnenschild oder Brillenschlaufe im Fokus. Prüfe trotzdem zuerst Kennzeichnung und Passform. Eine besonders kleine Optik ist kein Ersatz für einen geeigneten Schutzhelm. Weitere passende Modelle findest Du bei den Chopperhelmen.
Cafe Racer, Scrambler und Oldtimer
Ein klassischer 3/4-Look, Doppel-D-Verschluss, Fiberglas-Schale oder gedeckte Farben passen optisch gut zu historischen und umgebauten Motorrädern. In der Kategorie Retro- und Oldtimer-Helme findest Du weitere geschlossene und offene Alternativen.
Längere oder schnelle Etappen
Mit steigender Geschwindigkeit nehmen Winddruck, Geräusch, Auskühlung und Belastung des offenen Gesichts zu. Für häufige Autobahnfahrten, lange Touren oder maximalen Wetterschutz kann ein Integral- oder Klapphelm die passendere Wahl sein.
Jethelm, Integralhelm oder Klapphelm – was ist der Unterschied?
Der größte Unterschied liegt im Schutz und in der Abdeckung des Gesichts- und Kinnbereichs. Der Jethelm ist offen, der Integralhelm besitzt eine fest integrierte Kinnpartie und der Klapphelm ein bewegliches Kinnteil.
Jethelm
Großes Sichtfeld, viel Luft und unkompliziertes Auf- und Absetzen. Dafür fehlen eine fest schützende Kinnpartie und je nach Modell umfassender Wetter- und Augenschutz. Die offene Bauform passt besonders zu City, Roller und entspanntem Cruisen.
Integralhelm
Ein Integralhelm umschließt Kopf und Kinn mit einer festen Konstruktion. Er bietet in der Regel mehr Schutz vor Wind, Wetter und Aufprall im Gesichtsbereich und eignet sich besonders für Tour, Sport und höhere Geschwindigkeiten.
Klapphelm
Ein Klapphelm verbindet eine geschlossene Bauform mit einem hochklappbaren Kinnteil. Ob er während der Fahrt geöffnet genutzt werden darf, hängt von P/J-Homologation, Konstruktion und Herstellerfreigabe ab.
Ein Jethelm ist nicht automatisch „schlechter“ für jeden Zweck, aber seine offene Bauform setzt bewusst andere Prioritäten. Wähle nach realem Einsatz und Schutzanspruch – nicht nur nach dem Motorradtyp.
Was bedeutet ECE 22.06 und die Kennzeichnung J bei einem Jethelm?
ECE 22.06 bezeichnet die aktuelle 06-Prüfserie der UN-Regelung Nr. 22 für Motorradhelme. Die Prüfserie umfasst unter anderem Aufschlagtests an mehreren Punkten, unterschiedliche Prüfbedingungen, Tests des Haltesystems und Schrägaufprallprüfungen. Sie ist eine technische Typgenehmigung – kein Komfort- oder Passformsiegel.
Auf dem eingenähten Genehmigungslabel findest Du neben dem E im Kreis und der Genehmigungsnummer eine Kennzeichnung für den Helmtyp:
- J steht für Jet- beziehungsweise Open-Face-Helme ohne schützende Kinnpartie.
- P kennzeichnet einen Helm mit geprüfter schützender Kinnpartie.
- P/J wird bei entsprechend doppelt homologierten System- oder Klapphelmen verwendet.
Prüfe das Label des konkreten Helms und nicht nur die Produktüberschrift. Eine ECE-Kennzeichnung sagt außerdem nicht, dass der Helm zu Deiner Kopfform passt. Fester Sitz und korrekt geschlossener Kinnriemen bleiben unverzichtbar.
Darf ich einen Jethelm ohne ECE im Straßenverkehr tragen?
Für den öffentlichen Straßenverkehr solltest Du die konkrete Kennzeichnung und rechtliche Eignung des Helms vor dem Kauf eindeutig prüfen. In Deutschland verlangt § 21a StVO einen geeigneten Schutzhelm. Eine aktuelle UN-ECE-Typgenehmigung liefert dafür einen klaren, nachvollziehbaren technischen Nachweis. Eine US-DOT-Kennzeichnung ist keine UN-ECE-Typgenehmigung.
Bei sehr kleinen Jethelmen, Braincaps oder Importhelmen ohne ECE ist die Eignung für den öffentlichen Straßenverkehr nicht allein anhand von Form, Material oder Händlerbezeichnung zu beurteilen. Auch Regeln im Ausland können abweichen. Für eine eindeutige Nutzung in Deutschland und Europa empfehlen wir ein passend gekennzeichnetes ECE-Modell und die Prüfung der aktuellen lokalen Vorschriften.
Achte besonders bei Produktvarianten darauf, ob genau die gewählte Ausführung eine ECE-Kennzeichnung besitzt. Modelle derselben Marke oder mit sehr ähnlichem Namen können unterschiedlich homologiert sein.
Wie finde ich die richtige Jethelm-Größe und Passform?
Ein Jethelm muss fest, waagerecht und gleichmäßig am Kopf sitzen, ohne schmerzhafte Druckstellen zu erzeugen. Eine Größentabelle ist nur der Startpunkt. Hersteller und Modelle unterscheiden sich bei Innenform, Polsterung und Schalengrößen.
1. Kopfumfang richtig messen
Lege ein flexibles Maßband waagerecht ungefähr ein bis zwei Zentimeter über den Augenbrauen, oberhalb der Ohren und über die stärkste Stelle am Hinterkopf. Miss eng anliegend, aber ohne das Band einzuschneiden. Vergleiche den Wert mit der Größentabelle des konkreten Modells.
2. Helm 15 bis 20 Minuten probetragen
Der Helm darf anfangs straff sitzen. Wangen- und Seitenpolster können sich etwas setzen. Stechender Druck, Taubheitsgefühl, Kopfschmerzen oder deutliche Druckspitzen an Stirn und Schläfen zeigen dagegen, dass Größe oder Kopfform nicht passen.
3. Bewegungstest durchführen
Drehe und schüttle den Kopf. Der Jethelm soll jeder Bewegung direkt folgen und sich nicht unabhängig auf dem Kopf verdrehen. Die Haut darf sich leicht mitbewegen. Rutscht der Helm nach vorne, hinten oder seitlich, ist er häufig zu groß oder falsch geformt.
4. Kinnriemen und Abstreifsicherheit prüfen
Schließe den Kinnriemen fest, ohne dass er in Hals oder Kehlkopf schneidet. Versuche anschließend vorsichtig, den Helm von hinten nach vorne abzurollen. Er darf sich nicht über den Kopf abstreifen lassen. Ein kleiner Finger zwischen Stirn und Polster ist keine universelle Messregel; entscheidend sind stabiler Sitz, gleichmäßiger Druck und die Herstelleranleitung.
Jethelm mit Visier, Sonnenblende, Sonnenschild oder Motorradbrille?
Das Sichtsystem entscheidet darüber, wie gut Du vor Fahrtwind, Insekten, Staub, Regen und Sonne geschützt bist. Wähle es passend zu Geschwindigkeit, Wetter und Sehbrille.
Großes klares Visier
Ein langes Visier deckt einen großen Teil des Gesichts ab und ist für City, Roller und wechselhaftes Wetter besonders praktisch. Es ersetzt keine Kinnpartie, verbessert aber Komfort und Augenschutz deutlich. Prüfe Rastung, Belüftung und Ersatzteilverfügbarkeit.
Integrierte Sonnenblende oder Innenvisier
Eine Sonnenblende lässt sich schnell herunterklappen und ist praktisch bei wechselndem Licht. Sie ersetzt nicht immer ein äußeres klares Visier. Verwende getönte Scheiben nur entsprechend Kennzeichnung, Herstellerangabe und Lichtverhältnissen; bei Dunkelheit ist freie, ausreichend helle Sicht entscheidend.
Sonnenschild
Ein kurzes Schild reduziert direkte Sonneneinstrahlung von oben und unterstützt den klassischen Retro-Look. Es schützt die Augen jedoch kaum vor Fahrtwind oder Insekten. Bei höherem Tempo kann es außerdem zusätzlichen Winddruck erzeugen.
Motorradbrille oder Goggles
Bei Jethelmen ohne Vollvisier brauchst Du geeigneten Augenschutz. Passende Modelle findest Du bei unseren Motorradbrillen und MX-Brillen. Rahmen, Band und Gläser müssen zum Helm, Gesicht und Einsatz passen. Eine hintere Brillenschlaufe hilft, das Band zu halten. Normale Mode- oder Sonnenbrillen sind nicht automatisch als Motorrad-Augenschutz geeignet.
Passende Ersatz- und Zusatzscheiben findest Du bei unseren Motorradvisieren.
Was bedeutet ein abnehmbares Kinnteil oder 2-in-1 bei einem Jethelm?
Ein abnehmbares Kinnteil macht aus einem Jethelm nicht automatisch einen vollwertig geprüften Integralhelm. Entscheidend ist, wie der Helm in der konkreten Konfiguration homologiert wurde und welche Kennzeichnung auf dem Genehmigungslabel steht.
Bei manchen Modellen dient das Kinnteil vor allem als Wind-, Schmutz- oder Designschutz. Nur wenn die Kinnpartie als schützende Komponente geprüft und der Helm entsprechend gekennzeichnet ist, darf sie als geprüfte Kinnschutzkonstruktion verstanden werden. Eine reine J-Kennzeichnung steht weiterhin für einen Open-Face-Helm ohne schützende Kinnpartie.
Prüfe vor der Fahrt:
- Welche Konfigurationen nennt der Hersteller ausdrücklich?
- Ist das Kinnteil vollständig und hörbar verriegelt?
- Welche Kennzeichnung trägt der Helm: J, P oder P/J?
- Darf das Teil während der Fahrt montiert, entfernt oder bewegt werden?
- Beeinträchtigt es Sicht, Brille, Belüftung oder Kinnriemen?
Verwende nur das zum Modell gehörende Originalteil und nimm keine eigenen Bohrungen, Klebungen oder Umbauten an Schale und EPS-Innenschale vor.
Welches Material, Gewicht und welche Schalengröße sind bei Jethelmen sinnvoll?
Material und Gewicht beeinflussen Tragegefühl, Balance, Fertigung und Preis – der Materialname allein ist aber kein Sicherheitsranking. Ein passend sitzender, typgenehmigter Polycarbonat-Jethelm kann die bessere Wahl sein als ein schlecht passender Fiberglashelm.
Polycarbonat und andere Thermoplaste
Thermoplastische Außenschalen werden häufig im Spritzguss gefertigt. Sie ermöglichen robuste, wirtschaftliche Konstruktionen und komplexe Formen. Pflege und Lagerung müssen der Herstelleranleitung folgen; aggressive Lösungsmittel, ungeeignete Aufkleber oder starke Hitze können Materialien beeinträchtigen.
Fiberglas und Faserverbunde
Faserverstärkte Schalen werden aufwendiger gefertigt und können eine günstige Kombination aus Steifigkeit, Gewicht und Form ermöglichen. Das tatsächliche Helmgewicht hängt trotzdem von Schale, EPS, Visier, Mechanik, Innenfutter und Größe ab.
Kompakte Schale statt „Pilzkopf“
Viele Jethelm-Fahrer wünschen eine kleine, kopfnahe Silhouette. Achte auf mehrere Außenschalengrößen und die Proportion in Deiner Größe. Eine kompakte Optik darf aber nicht durch fehlende Schutzschichten oder ungeklärte Eignung erkauft werden. ECE-Kennzeichnung, korrekte Größe und ausreichend stoßdämpfende Innenkonstruktion haben Vorrang vor dem kleinsten möglichen Look.
Gewicht richtig vergleichen
Vergleiche Herstellerangaben möglichst in Deiner tatsächlichen Größe. Noch wichtiger als eine einzelne Grammzahl ist die Balance: Der Helm darf nicht nach hinten ziehen, auf der Stirn kippen oder durch ein großes Visier unangenehm kopflastig wirken.
Welcher Jethelm eignet sich für Brillenträger und Kommunikationssysteme?
Für Brillenträger zählen ein druckfreier Bügelweg, ausreichend Platz hinter Visier oder Sonnenblende und ein stabiler Helmsitz. Die Bezeichnung „brillenträgertauglich“ ist hilfreich, ersetzt aber keine gemeinsame Anprobe mit Deiner eigenen Brille.
Sehbrille richtig testen
- Setze zuerst den Helm und danach die Brille auf, sofern der Hersteller nichts anderes vorsieht.
- Die Bügel dürfen nicht auf Schläfen oder Ohren drücken.
- Visier und Sonnenblende dürfen Rahmen und Gläser nicht berühren.
- Die Brille darf beim Schulterblick oder auf unebener Straße nicht verrutschen.
- Prüfe, ob sich der Helm mit Brille sicher absetzen lässt.
Kommunikationssystem im offenen Helm
Jethelme sind stärker Wind- und Umgebungsgeräuschen ausgesetzt. Dadurch kann Sprachqualität bei höherer Geschwindigkeit abnehmen. Nutze nur vorgesehene Lautsprecheraussparungen oder vom Hersteller freigegebene Systeme. Schneide niemals Material aus der EPS-Innenschale heraus. Mikrofon, Lautsprecher und Kabel dürfen keine Druckstellen erzeugen oder den Kinnriemen behindern.
Passende Systeme findest Du bei den Kommunikationssystemen.
Ratschenverschluss, Klickverschluss oder Doppel-D – was passt zum Jethelm?
Alle zugelassenen Verschlussarten können zuverlässig funktionieren, wenn sie unbeschädigt, korrekt eingestellt und bei jeder Fahrt geschlossen sind. Der beste Verschluss ist derjenige, den Du sicher bedienen und jedes Mal richtig spannen kannst.
Ratschenverschluss
Eine gezahnte Lasche wird in das Schloss geschoben und fein abgestuft gespannt. Der Verschluss lässt sich meist auch mit Handschuhen leicht öffnen. Die Grundlänge des Kinnriemens muss trotzdem passend eingestellt sein.
Klickverschluss
Ein Stecksystem rastet ähnlich wie ein Sicherheitsgurt ein. Prüfe vor jeder Fahrt, ob es vollständig geschlossen ist und der Kinnriemen nicht zu locker sitzt. Je nach Modell wird die Länge separat eingestellt.
Doppel-D-Verschluss
Der Riemen wird durch zwei D-förmige Ringe geführt und bei jedem Aufsetzen stufenlos gespannt. Das System ist leicht und präzise, verlangt aber eine korrekte Fädelung. Das lose Riemenende muss anschließend gesichert werden.
Unabhängig vom System soll der Kinnriemen flach und eng anliegen, ohne in Hals oder Kehlkopf zu schneiden. Ein nur aufgelegter oder offener Helm kann bei einem Sturz vom Kopf rutschen.
Wie verbessere ich Wind-, Wetter- und Geräuschkomfort beim Jethelm?
Ein Jethelm bleibt konstruktionsbedingt offener und meist lauter als ein geschlossener Integralhelm. Visier, Passform und Zubehör können den Komfort verbessern, die offene Kinnpartie aber nicht vollständig ausgleichen.
- Wähle für häufige schnelle Fahrten ein langes, gut schließendes Visier.
- Prüfe, ob die Visierkante bei Deiner Sitzposition störende Turbulenzen erzeugt.
- Nutze bei Regen ein klares, sauberes Visier mit intakter Beschichtung.
- Halte Belüftungswege frei und entferne Schmutz nur mit freigegebenen Mitteln.
- Ein dünner, geeigneter Hals- oder Gesichtsschutz kann Zugluft reduzieren, darf aber Kinnriemen und Sicht nicht beeinträchtigen.
- Bei regelmäßiger Autobahn- oder Ganzjahresnutzung kann ein Integral- oder Klapphelm komfortabler sein.
Windgeräusche hängen nicht nur vom Helm ab, sondern auch von Motorrad, Windschild, Körpergröße, Sitzposition und Geschwindigkeit. Aussagen wie „leiser Jethelm“ sind deshalb immer relativ und sollten durch eine Probefahrt beziehungsweise realistische Beratung eingeordnet werden.
Wie reinige, pflege und lagere ich einen Jethelm – und wann muss er ersetzt werden?
Reinige den Jethelm schonend und ersetze ihn nach einem relevanten Aufprall oder bei sicherheitskritischen Schäden. Auch wenn außen wenig zu sehen ist, kann die stoßdämpfende EPS-Innenschale Energie aufgenommen haben.
Schale und Visier reinigen
Verwende lauwarmes Wasser, ein weiches Tuch und ausschließlich vom Hersteller freigegebene Reinigungsmittel. Weiche Insekten zunächst ein, statt trocken zu reiben. Lösungsmittel, aggressive Haushaltsreiniger, Benzin und starke Hitze können Schale, Visier, Beschichtungen und Verklebungen beschädigen.
Innenfutter pflegen
Herausnehmbare Polster nach Anleitung von Hand oder im freigegebenen Waschprogramm reinigen und bei Raumtemperatur vollständig trocknen lassen. Nicht auf Heizkörper, in direkte Sonne oder unter Heißluft legen. Feste Innenfutter vorsichtig mit wenig Feuchtigkeit reinigen.
Richtig lagern
Lagere den Helm trocken, sauber und vor UV-Strahlung, Frost, hoher Hitze und Chemikalien geschützt. Lege keine schweren Gegenstände darauf und bewahre Handschuhe oder harte Teile nicht so im Helm auf, dass sie Futter oder EPS dauerhaft eindrücken.
Austausch prüfen
- nach einem stärkeren Sturz oder Aufprall,
- bei Rissen, Verformungen oder gelösten Bauteilen,
- bei beschädigtem Kinnriemen oder unzuverlässigem Verschluss,
- wenn Visier oder Kinnteil nicht mehr sicher verriegeln,
- bei stark verdichtetem Innenfutter und dauerhaft verschlechterter Passform,
- nach dem vom Hersteller genannten Nutzungs- oder Austauschzeitraum.
Jethelm kaufen: Retro-Style, freie Sicht und passende Ausstattung
Bei Helme Mädl findest Du Jethelme für Roller, Vespa, Moped, Mofa, Chopper, Bobber, Cruiser, Cafe Racer und den urbanen Motorradalltag. Entdecke klassische Retro-Jethelme, kompakte Modelle, Jethelme mit Visier, integrierter Sonnenblende oder abnehmbarem Kinnteil. Für geschlossene Alternativen kannst Du außerdem Integralhelme und Klapphelme vergleichen.
Nutze die Filter für sofortige Verfügbarkeit, Hersteller, Farbe, Fiberglas oder Polycarbonat, integrierte Sonnenblende, Klick-, Ratschen- oder Doppel-D-Verschluss und reduzierte Artikel. Prüfe anschließend bei jedem Modell Größenbereich, Innenform, ECE-Kennzeichnung, Lieferumfang und Sichtsystem. Ein klares oder abgebildetes getöntes Visier ist nicht automatisch immer im Lieferumfang enthalten – maßgeblich ist die konkrete Produktbeschreibung.
Suchst Du einen besonders kleinen Jethelm, sollte die kompakte Optik nie vor Passform und Eignung stehen. Mehrere Schalengrößen, ein kopfnaher Sitz und eine gute Balance können eine schlanke Silhouette ermöglichen, ohne bei Größe oder Kennzeichnung Kompromisse einzugehen. Bei Unsicherheit unterstützen Dich unser Helmberater und die persönliche Beratung bei der Auswahl.
Bereit für Deinen neuen Jethelm?
Miss Deinen Kopfumfang, entscheide Dich für Visier oder offenen Retro-Look und finde den Jethelm, der fest sitzt, zu Deinem Bike passt und für Deinen Einsatz richtig gekennzeichnet ist.