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Fahrradhelme - sicher unterwegs auch mit dem Rad



In den letzten Jahren hat die Verbreitung von Fahrradhelmen immer stärker zugenommen. Das hat wahrscheinlich drei maßgebliche Uhrsachen.

Sicherheitsbewusstsein
Vielen Leuten ist das Radfahren ohne Radhelm einfach zu gefährlich geworden. Leider zeichnet die Statistik ein trauriges Bild. 2012 wurden 406 Radfahrer bei Unfällen getötet. Die Zahl der verletzten bei Fahrradunfällen liegt bei erschreckenden 74.680 (Quelle ADAC.de). Diese Zahlen könnten, wenn jeder Radfahrer einen Helm aufhätte, stark reduziert werden. Laut ADAC liegt der Anteil der Kopfverletzungen bei 54 %. Diese Zahl zeigt deutlich, wie wichtig es ist einen Helm beim Radfahren zu tragen.

Modischer Aspekt
Vor allem in der näheren Vergangenheit sind die Fahrrad-Helme immer modischer geworden. Dadurch ist die Akzeptanz in der Gesellschaft stak gestiegen Die Zeiten unförmiger, riesiger Schüsseln auf dem Kopf ist vorbei. Der Fahrradhelm gehört heutzutage zum modischen Accessoire. Es gibt unzählige Farben und Formen, so findet sicher jeder etwas, was ihm zusagt.

Disskussion um Radhelmpflicht in Deutschland
Derzeit wird in Deutschland das Tragen einen Radhelmes lediglich empfohlen. Seit letztem Jahr wird aber unter Politkern heftig diskutiert, ob man in Deutschland eine Helmpflicht für Radfahrer einführt. (Österreich hat diese Pflicht 2011 umgesetzt)

Ohne Radhelm evtl. keine volle Kostenerstattung im Falle eines Unfalls



Eigentlich war die Diskussion schon vom Tisch, da Bundesverkehrsminister Ramsauer eine Pflicht für das Tragen von Helmen abgelehnt hat. Allerdings wurde vor einiger ZEit ein Fall vor dem Oberlandesgericht Schleswig verhandelt, der hier einige Änderungen mit sich bringen könnte.

Das war passiert:
Im April 2012 fuhr eine Radfahrerin aus Glücksburg an einem parkenden PKW vorbei. Die unachtsame Autofahrerin öffnete ohne den rückwärtigen Verkehr zu beobachten die Fahrertür. Die Fahrradfahrerin konnte weder rechtzeitig bremsen noch ausweichen und stürzte. Die Folge war ein zweimonatiger Aufenthalt im Krankenhaus wegen schwerer Kopfverletzungen.

Zwar war hier unstrittig geklärt, dass die Autofahrerin den Unfall verursacht hat, allerdings brachte deren Versicherung an, dass die Fahrradfahrerin hälftig Schuld sei. Die Begründung war sie habe keinen Fahrradhelm getragen.

Das Oberlandesgericht Schleswig entschied in dieser Sache wie folgt:
Nach Ansicht des Gerichts ist die Fahrradfahrerin an den Unfallfolgen zum Teil mit Schuld. Und zwar zu 20 Prozent. Das Gericht unterstellt hier \\\"dass ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm tragen wird, soweit er sich in den öffentlichen Straßenverkehr mit dem dargestellten besonderen Verletzungsrisiko begibt\\\".
(Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/radhelmpflicht100.html)

Dieses Urteil hat zur Folge, dass jeder Radfahrer der ohne Helm unterwegs ist, das Risiko trägt, im Falle eines Unfalls auf einem Teil der Kosten sitzen zu bleiben.

Mountainbike Helme

Diese Helme haben immer einen Helmschirm. Dieser bietet zum einen Schutz vor Steine oder andere Gegenständen die durch die Luft geschleudert werden. Zum anderen ist der Schirm auch ein Blendschutz. Die Belüftungen sind großzügig dimensioniert.

Rennrad Helme

Helme fürs Rennradfahren sind meistens sehr leicht. Die Form ist schlank und windschnittig. Die Luftöffnungen sind wie bei den Mountainbikehelmen sehr groß dimensioniert.

Freizeit und City Helme

Das sind die Allrounder ihrer Gattung. Oft haben sie ein abnehmbares Helmschild. Teilweise ist ein Rücklicht hinten im Helm integriert. Einige Hersteller bieten optional oder im Lieferumfang ein Fliegengitter an, mit dem die Lüftungsöffnungen gegen Fliegen und andere Insekten geschützt werden können.

Downhill Helme

Downhillhelme unterscheiden sich schon optisch deutlich von anderen Helmarten. Der Aufbau der Helmschale erinnert hier stark an einen Motorcrosshelm. Da beim Downhillfahren die Sturzgefahr größer ist als bei anderen Radsportarten, und die Geschwindigkeiten höher sind, erfodert dies einen speziellen Schutz. Das wird durch ein fest mit dem Helm verbundenes Kinnteil erreicht. Dieses ermöglicht auch bei härteren Aufschlägen auf den Waldboden einen ausreichenden Schutz der Kinnpartie. Man sollte beim Kauf unbendigt darauf achten, dass das Gewicht des Downhill-Helms nicht mehr als ca. 1.000 Gramm beträgt.

Zeitfahrhelme

Zeifahr oder Rundstreckenhelme bilden eher die Ausnahme. Hier zählt nur eines. Nämlich die Aerodynamik. Deswegen haben diese Helme auch eine sehr gewöhnungsbedürftige Formgebung. Die Form ist entweder kugelrund oder nach hinten spitz zulaufend. Außerdem verfügen die Zeitfahrhelme über ein Visier.
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